Geld im Internet verdienen mit Affiliate Marketing?


Vertreter

Der Begriff Affiliate Marketing ist online ständig präsent. Jeder hat schon einmal davon gehört, was das ist und wie sich damit Geld im Internet verdienen lässt, wissen jedoch wenige. Hinter diesem Wort verstecken sich Partnerprogramme, welche es dir ermöglichen, am Erfolg von Unternehmen zu partizipieren.

 Das Prinzip dahinter

Vertreter gingen früher von Tür zu Tür und verkauften Produkte. Hatten sie Erfolg, gab es eine Provision eine sogenannte Vermittlungsprovision. Viele Geschäfte werden heute online getätigt und Anbieter sind an der Vermittlung von Kunden interessiert. Deshalb bezahlen Sie Provisionen, sollte ein potenzieller Kunde eine bestimme Aktion durchführen, beispielsweise einen Kauf (auch „Sale“ genannt) oder die Hinterlegung der Kontaktdaten (im Fachjargon als „Lead“ bezeichnet). Sie bieten dir im Erfolgsfall eine Provision für die Weiterleitung potenzieller Kunden. Dafür benötigst du eine Plattform, die dir das Platzieren von Links oder Bannern ermöglicht. Klickt ein Besucher auf diese, wird auf seinem Computer ein sogenannter „Cookie“ hinterlegt und es wird automatisch aufgezeichnet, wenn er zum Kunden deines Partners wird.

Leitest du beispielsweise 20 Personen an eine Versicherungsgesellschaft weiter, die für jeden Lead fünf Euro bezahlt und davon tragen vier ihre Kontaktdaten ein, erhältst du 4 x 5 € = 20 €.

Die Voraussetzungen

Du kannst verschiedene Kanäle verwenden, um Affiliate zu werden. Der Klassiker ist die eigene Internetseite. Dabei kommt es nicht darauf an, ob du

  • einen Blog,
  • eine Informationsseite oder
  • sonstige Website

betreibst. Solange du Links, Banner oder ähnliches einbinden kannst, steht dem Geld verdienen im Internet nichts im Wege.
Soziale Netzwerke sind die nächste Möglichkeit. Allerdings solltest du darauf achten, dass solche Verlinkungen erlaubt sind. Dafür ist es empfehlenswert sich über das gewünschte Portal zu informieren. Betreiber von YouTube-Kanälen nutzen Provisionsgeschäfte beispielsweise häufig in der Video-Beschreibung, um zusätzliche Einnahmen zu bekommen.
Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, so zum Beispiel Interessengruppen in Foren oder Facebook-Gruppen, allerdings sind kommerzielle Verlinkungen dort meist nicht gerne gesehen.
Alle genannten Kanäle haben jedoch eines gemeinsam: Der mögliche Erfolg hängt von der Reichweite ab.

Die Provisionsarten

Die Programme unterscheiden sich anhand dessen, wofür Provisionen ausgezahlt werden. Was einen bezahlten Erfolg darstellt, ist je nach Provisionsmodell verschieden. Während viele Onlineshops Beteiligungen an Verkäufen ausschütten, zahlt mancher Dienstleister für Newslettereinschreibungen kleine Beträge.

Bezahlung je Klick oder Einblendung

Bei „Pay per View“ Programmen bekommst du für jede Einblendung der Partnerwerbung einen Betrag gut geschrieben. Zur Verdeutlichung: Du hast einen Banner auf deiner Website platziert, welcher 5.000-mal eingeblendet wird. Dann erwirtschaftest du bei 0,3 Cent je Einblendung 15 Euro. Bei Partnerprogrammen wird Sie allerdings sehr selten angeboten. Werbende zahlen unabhängig vom Erfolg, was dieses Verfahren bei ihnen sehr unbeliebt macht.
Ähnlich verhält es sich beim „Pay per Click“ Prinzip. Dabei wird jeder Besucher vergütet, der durch deinen Link auf die Website des Werbenden kommt. Beispiel: Du verlinkst einen Shop in einem Fließtext und erhältst je Klick 5 Cent. Dann hast du bei 5.000 Besuchern und einer Klickrate von 3%, d. h. von 100 Besuchern verfolgen 3 diesen Link, einen Erlös von 7,50 Euro.

Vergütung realer Erfolge

Am häufigsten werden „Pay per Lead“ und „Pay per Sale“ Programme angeboten. Bei ersterem erhälst du deine Provision, wenn der Besucher eine bestimmte Aktion durchführt. Das kann der Vergleich von Tarifen, die Anmeldung zu einem Newsletter und vieles mehr sein. Du bekommst dabei für ein bestimmtes Endergebnis einen festen Betrag, so beispielsweise fünf Euro pro Stromtarifvergleich.
„Pay per Sale“ bedeutet dagegen, dass du an tatsächlichen Verkäufen von Waren oder Dienstleistungen beteiligt wirst. Dabei kann die Provision entweder prozentual oder über einen festen Betrag geregelt sein. Bei einer fünfprozentigen Provision erhältst du zum Beispiel bei einem Einkaufswert von 200 Euro eine Beteiligung von zehn Euro.

Deine Vorteile

Im besten Fall sind Partnerprogramme eine Win-Win-Win-Situation. Als Werbepartner profitierst du von einer Provision für das Zusammenführen von Verkäufer und Kunde, dein Seitenbesucher spart Rechercheaufwand durch deine Empfehlung und der Anbieter erreicht ein Ziel, wofür er gerne bereit ist zu bezahlen. Deshalb ist Affiliate Marketing eine gute Möglichkeit um Geld im Internet zu verdienen. Hast du dir eine gute Reichweite aufgebaut und vertrauen deine Leser den Empfehlungen deiner Internetseite, steht deinem Erfolg nichts im Wege. Dafür sind zwar Durchhaltevermögen und Einsatz erforderlich, aber mit ausreichend Biss kann es sich auszahlen. Der größte Vorteil ist jedoch, dass du mit einem für dich interessanten Thema Geld verdienen kannst.

Besonders beliebt sind hier auch Digitale Infoprodukte welche zum Teil mit bis zu 50 % Provision und auch mehr vergütet werden. Digitale Infoprodukte sind Ebooks, Problemlösungs-Ratgeber, digitale Kurse, Abo-Mitgliedschaften und vieles mehr…..

Die Vergütungshöhe ist nicht alles

Du bekommst nur dann eine Vergütung, wenn die entsprechende Aktion nicht storniert wird. Hast du beispielsweise einen Blog, der sich mit dem Thema Mode beschäftigt, lässt sich das leicht erklären. Kaufen deine Besucher bei einem Bekleidungsanbieter im Wert von 500 Euro ein und senden Ware für 200 Euro zurück, erhältst du eine Provision entsprechend der 300 Euro Differenz. Deshalb sind vor allem suspekte Dienste mit hohen Vergütungen mit Vorsicht zu genießen. Werden die Angebote storniert, geht auch dein Erlös verloren und im schlimmsten Fall riskierst du deinen guten Ruf.

Besondere Anforderungen der Anbieter

Manch ein Anbieter möchte zunächst wissen, auf welchen Plattformen Du seine Angebote bewerben möchtest und erlaubt auch nur gewisse Möglichkeiten. Beispielsweise möchten gewissen Anbieter nicht, dass ihre Produkte über soziale Medien beworben werden.
Andere staffeln die Höhe der Beteiligungen je nach Themenschwerpunkt der Vermarktungsplattform. Beispiel: notebooksbilliger.de orientiert die Auszahlungshöhe seines Partnerprogramms daran, inwiefern deine Internetseite die Themen Computer und Hardware behandeln und wie aktiv du Produkte bewirbst.

Verwaltung der Partnerschaft

Werbepartnerschaften werden in der Regel auf zwei Arten realisiert. Entweder arbeiten der Anbieter des Partnerprogramms und du mit einem Netzwerk für solche Partnerschaften zusammen oder das Unternehmen verwaltet seine Provisionen über ein eigenes System. Im ersten Fall übernimmt das Netzwerk die Abwicklung eines Großteils der Interaktion zwischen Leistungsanbieter und Internetseitenbetreiber. So beispielsweise auch die Auszahlung der Verdienste. Sollte dies nicht der Fall sein, bieten Unternehmen die Anmeldung meist auf der eigenen Internetseite an und somit stehen Vermittler und Anbieter in direktem Kontakt.

 

In diesem Artikel enthaltene Links:

Affiliate-Marketing

Vermittlungsprovision

Cookie

Lead

Blog

Opt In Image
Hier Gratis Report anfordern!
11 wirksame und kostenlose Traffic Strategien!

 

 

Deine Daten sind sicher und werden keinesfalls an Dritte weitergegeben! Mit dem Eintrag bist Du zu nichts verpflichtet und hast die Möglichkeit Dich jederzeit wieder abzumelden!